Zahlreiche Einsätze nach Schneefall | Aktuelles - Freiwillige Feuerwehr Bernhardswald

03.02.2019 | Einsatz - Zahlreiche Einsätze nach Schneefall

Starker Schneefall sorgte für einen unruhigen Sonntag und Montag für die Einsatzkräfte der Feuerwehren im Raum Regensburg. Gegen 9.20 Uhr wurde die Alarmgemeinschaft Bernhardswald mit Adlmannstein und Kreuth zu einem auf die Fahrbahn gestürzten Baum auf der Gemeindeverbindungsstraße Bernhardswald – Reiting gerufen. Aufgrund großer Schneeglätte und akuter Schneebruchgefahr entschieden sich die Verantwortlichen nach Rücksprache mit der Gemeinde, die Straße bis auf Weiteres für den Verkehr zu sperren.
Da kein Ende des Schneefalls in Sicht war, wurde im Anschluss an allen drei Bernhardswalder Einsatzfahrzeugen Schneeketten aufgezogen. Bis zum Nachmittag arbeiteten die Besatzungen acht Einsatzstellen ab. Dabei handelte es sich hauptsächlich um umgestürzte Bäume oder Schneebruch gefährdete Waldstücke. Da zum Teil kein gefahrloses Arbeiten in den betroffenen Gebieten mehr möglich war, mussten mehrere Straßen voll gesperrt werden. Dazu zählte auch die R6 zwischen Bernhardswald und Wenzenbach, wo neben Schneebruchgefahr zudem die dadurch verlaufende Starkstromleitung drohte abzureißen, nachdem darauf ein Baum gestürzt war.
Nach wenigen Stunden Verschnaufpause alarmierte die ILS Regensburg die Alarmgemeinschaft gegen 21 Uhr erneut, dieses Mal als Unterstützung für die FF Hauzendorf, um eine Vollsperrung der Staatstraße zwischen Wolferszwing und Roßbach durchzuführen. Auch hier konnten die Bäume der starken Schneelast kaum Herr werden und drohten auf die Fahrbahn zu stürzen.
Erneut in das Einsatzgebiet der FF Hauzendorf wurde die Wehr aus Bernhardswald nachts um kurz vor 4 Uhr beordert. Bäume waren bei Lohhof auf die Starkstromleitung gestürzt und hatten so ein Feuer verursacht. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Kleinbrand bereits erloschen, sodass die Floriansjünger schnell wieder ihren wohlverdienten Schlaf fortsetzen konnten. Dieser währte jedoch nicht lange, als um 8.09 Uhr mit einem erneuten Alarm der Startschuss für weitere vier wetterbedingte Einsätze fiel, allesamt wieder des Schneebruchs geschuldet. Somit wurden von Sonntag bis Montag gesamt 15 Einsätze abgearbeitet, die Kameradinnen und Kameraden aus Bernhardswald leisteten dabei insgesamt 125 Stunden.