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Feuerwehr Bernhardswald
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31.12.2018 | Info - Rückblick auf das Jahr 2018

Die Feuerwehr Bernhardswald blickt auf das vergangene Jahr aus Sicht der aktiven Mannschaft sowie des Vereins zurück.
Mit 59 Einsätzen (Stand: 31.12.2018) ist die Zahl der Einsätze im Vergleich zum Vorjahr (51) gestiegen, befindet sich aber im Durchschnitt der letzten Jahre. Wie üblich ist es die Technische Hilfeleistung, die den Hauptgrund der Hilfeanforderungen darstellt. Lediglich zu fünf Bränden wurden die Floriansjünger gerufen. Auffallend war die ungleichmäßige Verteilung der Einsätze im Jahresverlauf: Bereits im ersten Halbjahr waren die ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer aus Bernhardswald 41 Mal ausgerückt, um im Ortsgebiet und darüber hinaus den Bürgerinnen und Bürgern zur Hilfe zu kommen. Dies dürfte mitunter den zahlreichen Unwettereinsätzen geschuldet sein, welche Anfang Januar und Ende Mai abgearbeitet werden mussten. Das zweite Halbjahr war hingegen mit lediglich 17 Aufträgen sehr ruhig.
Doch nicht nur kleinere technische Hilfeleistungen waren zu bewältigen, auch zu mehreren teils schweren Verkehrsunfällen wurde die Feuerwehr Bernhardswald alarmiert. Dabei musste auch zwei Mal Rettungsspreizer- und schere eingesetzt werden, um die Insassen der Fahrzeuge zu befreien. Ein Todesopfer gab es im März zu beklagen, nachdem ein Kleinwagen auf der Bundesstraße 16 zwischen Hauzendorf und Nittenau-Süd nachts frontal mit einem Sattelschlepper zusammengestoßen war. Vor Ort konnte nur noch der Tod des schwer eingeklemmten PKW-Fahrers festgestellt werden.
Bei den Brandeinsätzen gab es keinerlei Personenschäden zu verzeichnen, jedoch wurden beim Brand eines Holzschuppens in Kürn mehrere Bienenvölker vernichtet. Darüber hinaus war man bei zwei Vegetations- bzw. Waldbränden gefordert, für die die Trockenperioden im Jahresverlauf mit verantwortlich gewesen sein durften. Der Waldbrand bei Rothenhofstatt zu Kürn Mitte Oktober entwickelte sich mit knapp fünfeinhalb Stunden Dauer und hohem Materialverbrauch zum aufwändigsten Einsatz des Jahres 2018.
Insgesamt leisteten die Frauen und Männer der Einsatzabteilung unter der Leitung des Kommandanten Martin Fischer und seinen beiden Vertretern Alexander Pumpf und Florian Eigenstetter 712 ehrenamtliche Einsatzstunden. Um weiterhin die Schlagkraft sicherstellen zu können, wurde in Eigenarbeit die Beladung des TLF auf die aktuellen Anforderungen angepasst, außerdem wird man im Laufe des Jahres 2019 ein neues Mehrzweckfahrzeug in Dienst stellen können. Mit 165 Ausbildungsstunden auf Landkreisebene bei Lehrgängen wie Erste Hilfe, Sprechfunker, Atemschutzgeräteträger und Maschinist bildete sich das Personal fort. Für interne Übungen wurden rund 570 Stunden investiert, um für das vielseitige Aufgabengebiet der Feuerwehr von heute gewappnet zu sein.
Optimistisch in die Zukunft blicken lässt die Tatsache, dass die Kinderfeuerwehr noch immer regen Andrang findet. Mit 18 Jungen und sieben Mädchen im Alter von sechs bis elf Jahren ist die Gruppe der „Bernhardswalder Feuerdrachen“ noch immer bis auf den letzten Platz gefüllt. Eine Arbeitsgruppe von elf Mitgliedern kümmert sich um die Betreuung des Nachwuchses bei den monatlichen Gruppenstunden. Natürlich besteht die Hoffnung, möglichst viel Kinder beim Erreichen des zwölften Lebensjahres in die Jugendfeuerwehr übernehmen zu können. Diese steht derzeit unter der Leitung der Jugendwarte Daniela Hochmuth und Andreas Spreitzer, die sich um die Gestaltung der Übungen und Veranstaltungen kümmern. Aktuell besteht die Jugendabteilung aus sechs Mädchen und vier Jungen.
Auch aus Sicht des Feuerwehrvereins unter der Führung von erstem Vorsitzenden Thomas Eggert und dessen Stellvertreter Leon Kapfelsperger war 2018 einiges geboten. Neben dem Weinfest, was bereits zum sechsten Mal stattfand und wieder etliche Besucher zum Feuerwehrhaus lockte, fanden auch zwei Ausflüge für die Mitglieder statt: Im Juli organisierte man eine Schifffahrt nach Weltenburg sowie den Besuch der Befreiungshalle Kelheim, im August besuchte man die Partnerwehr Galsaun im Vinschgau in Südtirol. Darüber hinaus war der Verein bei den Jubiläumsfesten der Feuerwehren Brennberg, Kallmünz, Mainsbauern und Mintraching vertreten. Um dem Motto „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ gerecht zu werden, wurde die Kirche bei der Gestaltung des Volkstrauertages und der Fronleichnamsprozession durch die Feuerwehr unterstützt. Beim monatlichen Frühschoppen am Sonntagvormittag tauschten sich die verschiedenen Altersgenerationen der Mitglieder in ungezwungener Atmosphäre aus.
Selbstverständlich sind auch im Jahr 2019 wieder verschiedene Veranstaltungen geplant. Das Weinfest wird wie gewohnt im September stattfinden. Darüber hinaus steht die Teilnahme an den 150-jährigen Gründungsfesten der FF Sulzbach und der FF Donaustauf an. Über die genauen Termine werden die Mitglieder wie gewohnt rechtzeitig per Tagespresse und Mitgliederbrief informiert werden. Die Führung der Feuerwehr Bernhardswald bedankt sich hiermit bei allen Mitgliedern, Unterstützern und Gönnern für ihr Engagement im Zeichen der unentgeltlichen Hilfe am Nächsten sowie der Traditions- und Kulturpflege im Ort Bernhardswald. Im Namen der Vorstandschaft wünschen wir allen Lesern ein gutes und vor allem sicheres Jahr 2019.